Weniger Fleisch essen würde unseren Alltag kaum verändern – aber Landwirtschaft und Klima grundlegend verbessern. Die Modellrechnung zeigt, was passiert, wenn wir 55 Prozent weniger Fleisch essen.
Früher gab es bei den Armen sowieso nur einmal in der Woche am Sonntag ein Fleischgericht. Aber wie es so die Neoliberalen immer predigen. Der Markt richtet es schon. Die Grenznutzenbetrachtung in der VWL ist Standard. Vergleich von Kartoffel essen oder Fleisch essen hängt mit dem verfügbaren Einkommen zusammen. Aber auch ein Reicher frisst nicht mehr Steaks am Tag als ein Armer. Nur der Arme kann es sich nicht leisten. Grundsätzlich ist das gut. Aber einer wird immer jammern. Nur sind Tiere lebende Wesen und verdienen es artgerecht behandelt und gehalten zu werden
Wenn hier von einem durchschnittlichen Fleischverzehr von 150 g/tTagxKopf zu lesen ist, gehe ich davon aus, dass alle in den jeweiligen Ländern lebende Personen dabei eingeschlossen sind. D.h., auch Veganer/Vegetarier (in D ca. 8Mio), Säuglinge/Kinder und auch ältere/alte Menschen. Das bedeutet, dass der reale Fleischkonsum, bezogen auf die Gruppe der verbleibenden Fleischesser wesentlich höher ist. Wenn ich das voraussetzen kann, sind die 3x150g/KopfxWoche irreführend weil das Verhältnis nicht stimmig ist. Da die zuvor genannten „wenig bis gar kein Fleischesser“ für die in deinem Artikel so gut beschriebene und auch notwendigen Vorschläge nichts oder nur sehr wenig beitragen, müsste doch der eigentliche oder zusätzliche Gedanke lauten, viel mehr Leute von einer vegetarischen Ernährung zu überzeugen. Das wird sicherlich ein schwieriges Unterfangen, aber vielleicht nicht so ganz daneben. Wie seht ihr das?
Bei jedem Durchschnitt gibt es naturgemäss Ausreisser nach oben und nach unten. Das zeigen die folgenden (natürlich fiktiven) Beispiele:
– Markus Söder (Ministerpräsident des Freistaates Bayern) isst 75 Kilo Fleisch/Jahr
– Cem Özdemir (Ex-Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft) isst 25 Kilo Fleisch/Jahr
– Kevin Wagner (Bauarbeiter) isst 100 Kilo Fleisch/Jahr
– Sofia Luisa Schulz (Baby) isst 0 Kilo Fleisch/Jahr
Im Durchschnitt sind das immer 50 Kilo Fleisch.
Wenn wir den Fleisch-Konsum senken möchten, haben wir zwei Möglichkeiten:
1. Wir überzeugen Markus Söder und Kevin Wagner, dass sie ab sofort überhaupt kein Fleisch mehr essen und Vegetarier werden.
2. Wir zeigen Markus Söder und Kevin Wagner, dass sie freiwillig (!) ihren Fleisch-Konsum auf 25 Kilo Fleisch/Jahr reduzieren könnten.
OK, mit Söder wird auch Variante 2 schwierig ;-) Aber Kevin Wagner könnte vielleicht zur Einsicht kommen, dass das für seine Gesundheit und seine Brieftasche gar nicht so dumm wäre. Einverstanden?
Frische (Salzwasser-)Fische, Muscheln und Krabben sind bei uns in den Bergen naturgemäss etwas schwierig zu bekommen. Aber zu einem Felchen-Filet aus lokalem Wildfang sage ich nicht nein ;-)
Ich muss in den Bergen keine Meerestiere (oft aus Zuchten oder mit Schleppnetzen etc. gefangen) kaufen und einfrieren, wenn ich hier frischen lokalen und saisonalen Wildfang bekomme ;-)
Ich persönlich habe auch damit angefangen, meinen eigenen Fleischkonsum zu halbieren, das ging erstaunlich einfach. Dann immer weiter, Wurst weglassen… Ein bis zweimal Fleisch pro Woche im durchschnittlichen Fleischkonsum wäre erst einmal ein lohnenswertes Ziel, dreimal finde ich noch etwas viel, aber als Zwischenziel auf jeden Fall super.
Die vorgeschlagenen drei «Fleisch-Tage» pro Woche sind bewusst «massentauglich» gewählt. Ebenso eine Portion von 150 Gramm, in Form eines Wiener Schnitzels oder einer grossen Bratwurst kann sich das jeder vorstellen.
Früher gab es bei den Armen sowieso nur einmal in der Woche am Sonntag ein Fleischgericht. Aber wie es so die Neoliberalen immer predigen. Der Markt richtet es schon. Die Grenznutzenbetrachtung in der VWL ist Standard. Vergleich von Kartoffel essen oder Fleisch essen hängt mit dem verfügbaren Einkommen zusammen. Aber auch ein Reicher frisst nicht mehr Steaks am Tag als ein Armer. Nur der Arme kann es sich nicht leisten. Grundsätzlich ist das gut. Aber einer wird immer jammern. Nur sind Tiere lebende Wesen und verdienen es artgerecht behandelt und gehalten zu werden
Wenn hier von einem durchschnittlichen Fleischverzehr von 150 g/tTagxKopf zu lesen ist, gehe ich davon aus, dass alle in den jeweiligen Ländern lebende Personen dabei eingeschlossen sind. D.h., auch Veganer/Vegetarier (in D ca. 8Mio), Säuglinge/Kinder und auch ältere/alte Menschen. Das bedeutet, dass der reale Fleischkonsum, bezogen auf die Gruppe der verbleibenden Fleischesser wesentlich höher ist. Wenn ich das voraussetzen kann, sind die 3x150g/KopfxWoche irreführend weil das Verhältnis nicht stimmig ist. Da die zuvor genannten „wenig bis gar kein Fleischesser“ für die in deinem Artikel so gut beschriebene und auch notwendigen Vorschläge nichts oder nur sehr wenig beitragen, müsste doch der eigentliche oder zusätzliche Gedanke lauten, viel mehr Leute von einer vegetarischen Ernährung zu überzeugen. Das wird sicherlich ein schwieriges Unterfangen, aber vielleicht nicht so ganz daneben. Wie seht ihr das?
Bei jedem Durchschnitt gibt es naturgemäss Ausreisser nach oben und nach unten. Das zeigen die folgenden (natürlich fiktiven) Beispiele:
– Markus Söder (Ministerpräsident des Freistaates Bayern) isst 75 Kilo Fleisch/Jahr
– Cem Özdemir (Ex-Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft) isst 25 Kilo Fleisch/Jahr
– Kevin Wagner (Bauarbeiter) isst 100 Kilo Fleisch/Jahr
– Sofia Luisa Schulz (Baby) isst 0 Kilo Fleisch/Jahr
Im Durchschnitt sind das immer 50 Kilo Fleisch.
Wenn wir den Fleisch-Konsum senken möchten, haben wir zwei Möglichkeiten:
1. Wir überzeugen Markus Söder und Kevin Wagner, dass sie ab sofort überhaupt kein Fleisch mehr essen und Vegetarier werden.
2. Wir zeigen Markus Söder und Kevin Wagner, dass sie freiwillig (!) ihren Fleisch-Konsum auf 25 Kilo Fleisch/Jahr reduzieren könnten.
OK, mit Söder wird auch Variante 2 schwierig ;-) Aber Kevin Wagner könnte vielleicht zur Einsicht kommen, dass das für seine Gesundheit und seine Brieftasche gar nicht so dumm wäre. Einverstanden?
Fleisch ganz selten. Dafür viel nudeliges, Fisch, Muscheln, Krabben, Gemüse. Schmeckt mir alles viel besser als Fleisch.
Frische (Salzwasser-)Fische, Muscheln und Krabben sind bei uns in den Bergen naturgemäss etwas schwierig zu bekommen. Aber zu einem Felchen-Filet aus lokalem Wildfang sage ich nicht nein ;-)
Probiers mit einfrieren und nicht mit Ausreden.
Ich muss in den Bergen keine Meerestiere (oft aus Zuchten oder mit Schleppnetzen etc. gefangen) kaufen und einfrieren, wenn ich hier frischen lokalen und saisonalen Wildfang bekomme ;-)
Ich persönlich habe auch damit angefangen, meinen eigenen Fleischkonsum zu halbieren, das ging erstaunlich einfach. Dann immer weiter, Wurst weglassen… Ein bis zweimal Fleisch pro Woche im durchschnittlichen Fleischkonsum wäre erst einmal ein lohnenswertes Ziel, dreimal finde ich noch etwas viel, aber als Zwischenziel auf jeden Fall super.
Die vorgeschlagenen drei «Fleisch-Tage» pro Woche sind bewusst «massentauglich» gewählt. Ebenso eine Portion von 150 Gramm, in Form eines Wiener Schnitzels oder einer grossen Bratwurst kann sich das jeder vorstellen.