Der KI-Detektor Pangram hält meine Reportagen für «100 Prozent KI». Wer klar formuliert, logisch argumentiert und Texte redigiert, wird verdächtig. Ein Humanizer-Tool rät: schlampiger schreiben.
Meine Erfahrungen mit KI-Detektoren sind auch extrem wild. Habe den gleichen Text in fünf Tools kopiert und von "komplett KI" bis "total menschlich" alle Ergebnisse bekommen.
Ich denke, man sollte diese Tools einfach, soweit möglich, ignorieren.
Danke! Als Journalisten lernen wir über Jahrzehnte, Füllwörter zu vermeiden, die Info-Struktur logisch aufzubauen, Argumentationen kritisch zu hinterfragen und zu belegen. Das zu erlernen, hat lange gedauert - und jetzt soll ich das alles vergessen, damit ich "menschlicher" klinge. Das ist doch absurd - eine KI zu benutzen, um nicht wie eine zu klingen: Schöne neue Welt!
Nein das heißt, man kann anderen nicht mehr erlauben die Texte auf AI zu scannen. Wäre doch blöde, wenn das fehlerhaft funktioniert und ich bekomme bei deinen Texten 100 % AI angezeigt. Wie der Algorithmus von Substack auf das Abschalten reagiert ist eine andere Frage......
Über dieses Thema verliere ich (und ich meine wirklich „Verlieren“) viele Gedanken und somit kostbare Zeit. Es ist mittlerweile tatsächlich so, dass Texte auf „Menschlichkeit“ gescannt werden. Schreibfehler gewinnen an Sympathie. Ich habe auch meine Lust am Veröffentlichen und Teilen etwas verloren und behalte meine emotionalen Werke, besonders wenn sie in meinen Augen literarisch gut herausgekommen sind, lieber von Hand geschrieben in meinen selbstgebunden Büchern für mich selbst… Und ich mag diese Entwicklung auch nicht. Denn wenn das alle tun würden, gäbe es gar keine „echten“ Texte mehr auf dieser Plattform.
Das geht auch noch anderen so 😄 Ich habe jetzt für mich beschlossen, die Funktion vor dem Veröffentlichen erstmal abzuschalten. Das zweite ist, dass ich keine Lust habe, dieses Teil zu trainieren. Es heißt zwar, dass keine generische AI eingesetzt wird, aber Pangram ist nicht generisch. Am besten ist es wahrscheinlich, weiterhin so schreiben und lesen wie es gefällt.
Beii Artikeln und Notes kann man die KI-Erkennung deaktivieren. Muss man aber bei jedem Artikel und bei jeder Notes extra machen. Man kann es nicht zentral für sein Profil deaktivieren.
Haha - meine Texte würden das nie schaffen. Kompliment, vom einen zum anderen Schweizer! Aber, you’re a Pro. Könntest vielleicht ein paar Helvetismen einbauen? So, zur Naturromantik stilistisch passend, das würd oisnä Tüütsche sicher guet gfallä (-, Also, der einzige Detektor, den ich brauche, ist mein Kopf. Aber, die Plattformen sind jetzt schon gefordert, und da kann ich das Panoptikum oder wie das heißt nachvollziehen.
Das Muster kenne ich aus anderem Kontext: Systeme, die auf Verdacht optimiert sind, produzieren Unschuldige als Verdächtige. Nicht weil sie böswillig sind – sondern weil sie Pattern Matching betreiben statt zu verstehen. Die Kosten tragen immer die Falschen: hier die, die ihr Handwerk können. Absurd wird es, wenn die Lösung heisst «schlechter arbeiten, damit du nicht verdächtig wirkst» – das ist Anpassung an ein kaputtes System statt es zu hinterfragen.
Danke für diese Worte, sie sprechen aus, was mein erster Gedanke war, als ich kürzlich sah, daß empfohlen wird, "schlampiger" zu schreiben, damit Texte nicht für KI-generiert gehalten werden: Wo sind wir eigentlich hingekommen, daß empfohlen wird, schlampiger und weniger präzise zu schreiben? Lernen Schüler jetzt in der Schule, nur noch schnodderige Texte in Umganssprache zu schreiben, damit die Lehrer sicher sein können, daß es auch wirklich der Schüler war und nicht ChatGPT, der einen Text verfaßt hat? Ein schrecklicher Gedanke. Also, danke für das Plädoyer für guten, klaren Stil und präzise Spache und auch die Aufmunterung an alle, die jetzt verunsichert sind und sich nicht mehr trauen, formschöne Texte zu schreiben.
Meine Erfahrungen mit KI-Detektoren sind auch extrem wild. Habe den gleichen Text in fünf Tools kopiert und von "komplett KI" bis "total menschlich" alle Ergebnisse bekommen.
Ich denke, man sollte diese Tools einfach, soweit möglich, ignorieren.
Danke! Als Journalisten lernen wir über Jahrzehnte, Füllwörter zu vermeiden, die Info-Struktur logisch aufzubauen, Argumentationen kritisch zu hinterfragen und zu belegen. Das zu erlernen, hat lange gedauert - und jetzt soll ich das alles vergessen, damit ich "menschlicher" klinge. Das ist doch absurd - eine KI zu benutzen, um nicht wie eine zu klingen: Schöne neue Welt!
Nein das heißt, man kann anderen nicht mehr erlauben die Texte auf AI zu scannen. Wäre doch blöde, wenn das fehlerhaft funktioniert und ich bekomme bei deinen Texten 100 % AI angezeigt. Wie der Algorithmus von Substack auf das Abschalten reagiert ist eine andere Frage......
Über dieses Thema verliere ich (und ich meine wirklich „Verlieren“) viele Gedanken und somit kostbare Zeit. Es ist mittlerweile tatsächlich so, dass Texte auf „Menschlichkeit“ gescannt werden. Schreibfehler gewinnen an Sympathie. Ich habe auch meine Lust am Veröffentlichen und Teilen etwas verloren und behalte meine emotionalen Werke, besonders wenn sie in meinen Augen literarisch gut herausgekommen sind, lieber von Hand geschrieben in meinen selbstgebunden Büchern für mich selbst… Und ich mag diese Entwicklung auch nicht. Denn wenn das alle tun würden, gäbe es gar keine „echten“ Texte mehr auf dieser Plattform.
Das geht auch noch anderen so 😄 Ich habe jetzt für mich beschlossen, die Funktion vor dem Veröffentlichen erstmal abzuschalten. Das zweite ist, dass ich keine Lust habe, dieses Teil zu trainieren. Es heißt zwar, dass keine generische AI eingesetzt wird, aber Pangram ist nicht generisch. Am besten ist es wahrscheinlich, weiterhin so schreiben und lesen wie es gefällt.
Moment! "Funktion vor dem Veröffentlichen abschalten" heißt nicht etwa, dass mein Text automatisch "korrigiert" wird?! Hab ich da was verpasst??
Beii Artikeln und Notes kann man die KI-Erkennung deaktivieren. Muss man aber bei jedem Artikel und bei jeder Notes extra machen. Man kann es nicht zentral für sein Profil deaktivieren.
Haha - meine Texte würden das nie schaffen. Kompliment, vom einen zum anderen Schweizer! Aber, you’re a Pro. Könntest vielleicht ein paar Helvetismen einbauen? So, zur Naturromantik stilistisch passend, das würd oisnä Tüütsche sicher guet gfallä (-, Also, der einzige Detektor, den ich brauche, ist mein Kopf. Aber, die Plattformen sind jetzt schon gefordert, und da kann ich das Panoptikum oder wie das heißt nachvollziehen.
Pass uuf Eduardo, ich bi sicher, dKI chan au scho Züritüütsch!
Läck, häsch sofort gmärkt dasi vo Züri bin (-, Häschmi uf en idee braacht; ich promptä ab hütt numeno uf züridüütsch 😜
Das Muster kenne ich aus anderem Kontext: Systeme, die auf Verdacht optimiert sind, produzieren Unschuldige als Verdächtige. Nicht weil sie böswillig sind – sondern weil sie Pattern Matching betreiben statt zu verstehen. Die Kosten tragen immer die Falschen: hier die, die ihr Handwerk können. Absurd wird es, wenn die Lösung heisst «schlechter arbeiten, damit du nicht verdächtig wirkst» – das ist Anpassung an ein kaputtes System statt es zu hinterfragen.
Danke für diese Worte, sie sprechen aus, was mein erster Gedanke war, als ich kürzlich sah, daß empfohlen wird, "schlampiger" zu schreiben, damit Texte nicht für KI-generiert gehalten werden: Wo sind wir eigentlich hingekommen, daß empfohlen wird, schlampiger und weniger präzise zu schreiben? Lernen Schüler jetzt in der Schule, nur noch schnodderige Texte in Umganssprache zu schreiben, damit die Lehrer sicher sein können, daß es auch wirklich der Schüler war und nicht ChatGPT, der einen Text verfaßt hat? Ein schrecklicher Gedanke. Also, danke für das Plädoyer für guten, klaren Stil und präzise Spache und auch die Aufmunterung an alle, die jetzt verunsichert sind und sich nicht mehr trauen, formschöne Texte zu schreiben.
Schlampiger und mit vielen Füllwörtern schreiben – und gar nie überhaupt nicht eigentlich irgendwie Gedankenstriche verwenden.
#IronieOff
Dann ist die KI glücklich, und die Leser fragen, was man geraucht hat.
Sehr gut, bleiben Sie bei Ihrer Methode, es mir immer ein Genuss Ihre Texte zu lesen!
Oh, herzlichen Dank für das Kompliment.