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Avatar von Jürg Vollmer

«Dieser Bericht ist schlichtweg überflüssig. Einfach in die Kerbe des Zeitgeists zu schlagen, ist keine journalistische Leistung», schreibt ein Leser per Mail.

Wenn ich «in die Kerbe des Zeitgeists schlagen» wollte, dann hätte ich einen radikalen Fleischverzicht gefordert. Mit Betonung auf radikal und gefordert.

Ich mache aber den Vorschlag für eine freiwillige Reduktion des persönlichen Fleischkonsums. Mit Betonung auf Vorschlag, freiwillig und weniger Fleisch.

Das sind «kleine» Nuancen, welche den grossen Unterschied machen.

Avatar von Jörg Scholz

Ich esse sehr gerne Fleisch, trotz oder auch gerade weil ich ein großer Tier- und Naturfreund bin. Jedes Lebewesen auf unserer Erde kann nur existieren, wenn es andere Lebewesen verzehrt, ob diese nun vier Beine haben oder in der Erde heranwachsen. Ich finde, dass alle das Recht auf ein gutes Leben haben, auch wenn sie am Ende gegessen werden. Für mich klingt der Beitrag absolut vernünftig, umsetzbar und mit den Werten vieler Menschen vereinbar. Und ganz ehrlich: Fleisch schmeckt viel besser, wenn es kein „gewöhnliches“, alltägliches Produkt ist, sondern von hoher Qualität und selten gegessen wird. Ich werde diese Ideen in meiner Familie vorbringen und mich für deren Umsetzung stark machen. Danke für den wie immer gut recherchierten und geschriebenen Artikel, Jürg!

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