Bauernverbände vertreten die Landwirte, Agrarkonzerne und Molkereien gehören meistens den Landwirten. Warum entscheiden dann Spitzenfunktionäre und Manager oft gegen die Interessen der Landwirte?
Eine kleinteiligen Landwirtschaft ist klein, eine Nische. Und mit einer Nische kann man leider die Menschheit nicht ernähren. Oder wie soll die Milch zur Konsumentin kommen?
Weltweit hat es sich erwiesen, dass die Kleinbauern sehr wohl die Menschheit ernähren können, wenn ihnen nicht ungerechterweise Land entzogen wird (nicht bei uns in Österreich oder Deutschland) und wenn für die Landwirtschaft wieder Begeisterung geweckt werden könnte ohne die vielen unsinnigen Auflagen von europäischen Behörden, die vorgeben, das sei zu unserem Wohl!
In meiner Heimat und meinem Bundesland Niederösterreich steigen immer mehr junge Menschen aus dem Hamsterrad „WIRTSCHAFT“ aus und kehren zurück zu ihrem Ursprung in der Landwirtschaft. Noch sind es kleine Nischen, ich denke doch, das ist sinnvoll investiert in die Gesundheit der Familie und schließlich der Bevölkerung!
Ich hole mir Brot, Käse, Wurst, Milch und Joghurt vom Bauern, der das kleine Geschäft im Dorf beliefert! Der Geschmack ist unvergleichlich gut!
Keine ultrahocherhitzte weiße Flüssigkeit, die eigentlich als MILCH verboten gehört, weil sie unser Körper gar nicht mehr als Lebensmittel erkennen kann.
Warum gibt es heutzutage so viele Allergien gegen Milch u Milchprodukte, häufig bei älteren Menschen?
Wir müssen alle umdenken!
Ich persönlich bekomme die Krise, wenn ich das Milchregal im Supermarkt sehe: wie wenig Produkte sind davon gesundheits-fördernd?
Auch bei uns in der Steiermark ist es möglich Lebensmittel vom Bauern zu holen . Es gibt auch Geschäfte wie zb das Lagerhaus die Butter, Joghurt usw von regionalen Bauern im Sortiment haben man muss es nur nutzen
Als Konsument hole ich Milch, Butter, Joghurt, Käse und Fleisch zu Fuss oder mit dem Fahrrad vom Bauern oder von der Dorfmolkerei. Brot backe ich selbst, Nussgipfel auch ;-) siehe https://www.food-revolution.info/p/die-besten-nussgipfel-rezept und das Gemüse kommt aus dem eigenen Garten.
Aber ich weiss, dass ich privilegiert bin: Im Umkreis von 10 Kilometern habe ich mehr Hofläden als jeder Stadtbewohner im Umkreis von 100 Kilometern. Dazu eine Dorfmolkerei und sogar eine kleine Mühle.
Und ich weiss, dass ich mir dieses Privileg leisten kann – im Unterschied zu vielen Geringverdienern, die mit jedem Cent rechnen müssen.
Als Agrarjournalist weiss ich auch, dass ein solches kleinräumiges Ernährungssystem ökonomisch und ökologisch auch nur in kleinen Räumen funktionieren kann.
Am Beispiel der Stadt Berlin:
– Rund um die 5-Millionen-Metropole müssten all die kleinen Bauernhöfe, Dorfmolkereien, Gemüsebaubetriebe und Schlachthöfe wieder «reaktiviert» werden.
– Dann müsste jeder der 2,2 Millionen Berliner Haushalte ein bis zwei Mal pro Woche (mit dem Auto?) 20 bis 30 Kilometer ausserhalb des Stadtzentrum einen Hofladen besuchen.
– Und dann müssten sich die Berliner (bei einer Armutsgefährdungsquote von 18,7 Prozent) die doppelt bis drei Mal so teuren Lebensmittel leisten können.
Das ist richtig, so wie jetzt darf es trotzdem nicht weitergehen oder?
Warum leiden so viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Kleinkinder an Diabetes?
„Lasst Ernährung eure Medizin sein“,
das stammt nicht von mir.
Wenn ich sehe, mit welchem Essen unsere Kinder in den diversen Einrichtungen versorgt werden, dann wundert mich nichts mehr!
Ich kann immer nur mein kleines Umfeld verändern und sensibilisieren, die Bildungseinrichtungen hätten viel mehr Verantwortung für eine gesunde Ernährung.
Ich stimme Dir zu. Im Konjunktiv: So wie jetzt dürfte es nicht weitergehen.
Gleichzeitig kenne ich als langjähriger Agrarjournalist die Landwirtschaft, die Ernährungswirtschaft und unsere Gesellschaft. Und da wird sich im grossen Stil nichts ändern.
Im Kleinen können wir aber alle etwas ändern. Und das ist der Sinn des «Food Revolution»-Newsletters.
Ich war viele Jahre im Vorstand einer Genossenschaft. Es ist sehr schwer, jüngere Landwirte und Landwirtinnen zu finden, die es können und es auch wollen. Man möchte kein „Funktionär“ sein. Und man scheut den zeitlichen Aufwand.
Am Ende ist es die Marktmacht der Supermarktketten - oder?
Darauf mehr einzugehen wäre noch schön.
Ein schöner Text ohne rechthaberische Schuldzuweisungen.
Es ist der ganz normale, zerstörerische Wahnsinn, der ungesund ist für die gesamte Menschheit!
Kehren wir zurück zur kleinteiligen Landwirtschaft, dann wird zwar auch keiner reich, glücklich möglicherweise, gesünder wäre es allemal!
Eine kleinteiligen Landwirtschaft ist klein, eine Nische. Und mit einer Nische kann man leider die Menschheit nicht ernähren. Oder wie soll die Milch zur Konsumentin kommen?
Weltweit hat es sich erwiesen, dass die Kleinbauern sehr wohl die Menschheit ernähren können, wenn ihnen nicht ungerechterweise Land entzogen wird (nicht bei uns in Österreich oder Deutschland) und wenn für die Landwirtschaft wieder Begeisterung geweckt werden könnte ohne die vielen unsinnigen Auflagen von europäischen Behörden, die vorgeben, das sei zu unserem Wohl!
In meiner Heimat und meinem Bundesland Niederösterreich steigen immer mehr junge Menschen aus dem Hamsterrad „WIRTSCHAFT“ aus und kehren zurück zu ihrem Ursprung in der Landwirtschaft. Noch sind es kleine Nischen, ich denke doch, das ist sinnvoll investiert in die Gesundheit der Familie und schließlich der Bevölkerung!
Ich hole mir Brot, Käse, Wurst, Milch und Joghurt vom Bauern, der das kleine Geschäft im Dorf beliefert! Der Geschmack ist unvergleichlich gut!
Keine ultrahocherhitzte weiße Flüssigkeit, die eigentlich als MILCH verboten gehört, weil sie unser Körper gar nicht mehr als Lebensmittel erkennen kann.
Warum gibt es heutzutage so viele Allergien gegen Milch u Milchprodukte, häufig bei älteren Menschen?
Wir müssen alle umdenken!
Ich persönlich bekomme die Krise, wenn ich das Milchregal im Supermarkt sehe: wie wenig Produkte sind davon gesundheits-fördernd?
Auch bei uns in der Steiermark ist es möglich Lebensmittel vom Bauern zu holen . Es gibt auch Geschäfte wie zb das Lagerhaus die Butter, Joghurt usw von regionalen Bauern im Sortiment haben man muss es nur nutzen
Als Konsument hole ich Milch, Butter, Joghurt, Käse und Fleisch zu Fuss oder mit dem Fahrrad vom Bauern oder von der Dorfmolkerei. Brot backe ich selbst, Nussgipfel auch ;-) siehe https://www.food-revolution.info/p/die-besten-nussgipfel-rezept und das Gemüse kommt aus dem eigenen Garten.
Aber ich weiss, dass ich privilegiert bin: Im Umkreis von 10 Kilometern habe ich mehr Hofläden als jeder Stadtbewohner im Umkreis von 100 Kilometern. Dazu eine Dorfmolkerei und sogar eine kleine Mühle.
Und ich weiss, dass ich mir dieses Privileg leisten kann – im Unterschied zu vielen Geringverdienern, die mit jedem Cent rechnen müssen.
Als Agrarjournalist weiss ich auch, dass ein solches kleinräumiges Ernährungssystem ökonomisch und ökologisch auch nur in kleinen Räumen funktionieren kann.
Am Beispiel der Stadt Berlin:
– Rund um die 5-Millionen-Metropole müssten all die kleinen Bauernhöfe, Dorfmolkereien, Gemüsebaubetriebe und Schlachthöfe wieder «reaktiviert» werden.
– Dann müsste jeder der 2,2 Millionen Berliner Haushalte ein bis zwei Mal pro Woche (mit dem Auto?) 20 bis 30 Kilometer ausserhalb des Stadtzentrum einen Hofladen besuchen.
– Und dann müssten sich die Berliner (bei einer Armutsgefährdungsquote von 18,7 Prozent) die doppelt bis drei Mal so teuren Lebensmittel leisten können.
Tönt für mich nicht sehr realistisch.
Das ist richtig, so wie jetzt darf es trotzdem nicht weitergehen oder?
Warum leiden so viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Kleinkinder an Diabetes?
„Lasst Ernährung eure Medizin sein“,
das stammt nicht von mir.
Wenn ich sehe, mit welchem Essen unsere Kinder in den diversen Einrichtungen versorgt werden, dann wundert mich nichts mehr!
Ich kann immer nur mein kleines Umfeld verändern und sensibilisieren, die Bildungseinrichtungen hätten viel mehr Verantwortung für eine gesunde Ernährung.
Ich stimme Dir zu. Im Konjunktiv: So wie jetzt dürfte es nicht weitergehen.
Gleichzeitig kenne ich als langjähriger Agrarjournalist die Landwirtschaft, die Ernährungswirtschaft und unsere Gesellschaft. Und da wird sich im grossen Stil nichts ändern.
Im Kleinen können wir aber alle etwas ändern. Und das ist der Sinn des «Food Revolution»-Newsletters.
Ich war viele Jahre im Vorstand einer Genossenschaft. Es ist sehr schwer, jüngere Landwirte und Landwirtinnen zu finden, die es können und es auch wollen. Man möchte kein „Funktionär“ sein. Und man scheut den zeitlichen Aufwand.